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Ration, täglich ^ Mctze Roggen, Mche Hafte,4 Pfd. He» und i Lund Stroh, oieft tvfrete beieinigen Regimentern in cineni Monat:
Scheffel Roggen ä r» Er. . . rRtl. 3 Er.3 - Hafer s rc> Er. . . . l - b -
x Ration Heu ll 4 Pfo. täglich und
I2v Pfo. monatlich.— - r2 -
r Mandel und 3 Bund Stroh . . — - ic» -
Krunpfmaaß monatlich.— - 4 -
Summa 3 Rtt. i, Gr.
und bei theurer Zeit 4 Rtlr. r3 gEr. Der Mebr-betrag floß aus der Furageiaffe. War der Hafersehr theuer, so wurden monatlich 3 Scheffel Roggenoder 2 Scheffel Roggen und i Scheffel Hafer auf dieNation gegeben.
Von den Douccur-Geldern, welche die Schwadrüns-Jnhader laut der Verpflegungs-Berechnungen erhiel-ten, mußten sie bezahlen: das Patronen-Papicr, djeFlinten- Und Pistolensteine, die Leinkuchen, Hornsolbe,das Vegräbniß der Unteroffiziere und Dragoner, eineZulage für dieselben, wenn sie krank waren, unddas Traktament zur Pflege und Wartung nicht zu-reichte, und endlich die Prämien für die Wicderbrin-gung der Deserteurs.
Diese Angaben sind aus den Ockonomie - Re-glements der Regimenter Prinz Wilhelm zu PferdeUnd Sonsfeld Dragoner entlehnt worden. Dieäußeren Abzeichen, besonders Hinsichts der Farbe derAufschlage und Kragen, waren bei den übrigen Re-gimentern verschieden.
Die Husaren hatten noch keine Oekonomie--Re-glements, und erhielten solche erst in der folgenden
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