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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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beabsichtigte große Uebcrlcgcnheit. In der Schlechtbei Mollwitz bedienten sich die Oefterreichischeii Gre-nadiere noch der hölzernen Laocstdcke, welche sie inder Verlegenheit ob der Preußischen Begrüßunghäufig zerbrachen, und darum um so kraftloser er-widerte». Leopold soll sogar schon vorgeschlagenhaben, sich in zwei Glieder aufzustellen. Allein diegleichzeitige Forderung an die Linie zum Feuer undStoß verhinderte diese, dem Nachdruck zu lctztermvachtheiliqscheinende Verdünnung. Das Prinzip derFeuer- und SkossTaktik fand von nun an auslangeZeit eine» Vercinigungspunkt in der dreigliedrigenLinie. Dabei, mußte Laö vorderste Glied niederfallen,welches stets eine bedenkliche Bewegung war, da sieden Verzagten in Versuchung führte, nicht wieder-aufzustehen. Nachdem daS erste Glied zum Stoß-angnss auch während des FeucrnS das Bajvnetaufgesteckt behielt, wurde der Arm desselben verlängert,und die Klinge etwas ausgebogdn, um beim Laden,Worin man auch immer gewandter und fertiger wurde,nicht hinderlich zu seyn. Die Vermählung der Flintemit dem Spieße hatte hierdurch, ihre letzte Vollkom-menheit erreicht.

In den Kriegsbewcgungcn, Eboluzioncn bliebder Lehrmeister nebst fernen Schülern mit dem, wasüberall im Gebrauch war, auf gleicher Linie; nurmanches gar zu sichtbar Uebcrfiüssige überging er,und was beibehalten ward, mußte akkurater gemachtwerden, wozu die Einführung des Glcichtritts wc-smclich beitrugt). Seine ganze Taktik lag in der

») Kant einer glaubhaft,» Tradition hätte der Äater dcZjetzigen Herrn Feidmarftbaln; ». Kalkstein, aiS er au!einem §eli>y>g btS Lxanifchen ErbfotLekriegs nach Hanse