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män sich von Reiterei machen kann, und baS thatSeidstlitz mit der Preußischen bei Roßbach. Soubise undHilo bürg Hausen wurden vom Erdboden weggcspült-Nach dem siebenjährigen Kriege wirkte SeidlitzglS Jnspektent einer guten Iaht Kavallcric-RcgiMen-ter fortdauernd für die Vervollkommnung seinerWaffe, Keiner der andern Inspektoren ließ sich deckGedanken einfallen, sein hochentschicoenes Verdienstzu bcc'ifcrsuchten Z sie setzten alle das ihrige bloßdarin, ihm nachzufolgen, Mit solchen Gesinnungenwird nicht leicht vergebens gearbeitet. Nach ünönach glich jeder gemeine Reiter einem sehr vollende-!tcn Scholaren der Reitbahn; ohne Sattel auf derDecke wußte er sein Pferd karuffelmaßig mit Zierlich-keit zu tummeln. Der Anzug war leicht, schön undkriegerisch, die Pferde ausgesucht, Setzen über Gra-ben und Stangen war tägliche Uebung, in derenLeichtigkeit und Kühnheit sie kein Parforcejager über-traf. Das schnelle Entfalten einer Kolonne, vonSchwadronen, das Einrücken in die vorgezeichneteRichtung, die Auf- und Abmärsche in gestrecktemGallop, das weite Herantraben einer »«getheiltenLinie verschiedener Regimenter, und dann dieAttake im vollsten Laufe des Pferdes selbst überziemlich gebrochenen Boden und kleinern Gräben,der augenblickliche Halt! alle diese Evolutionen zeich-nete die Reiterei mit großen festen Schritten vor.Noch vor seinem Hinscheiden erfüllte Seid litz .alle
Nämlich der Angriff en murailie, mir 6 »i? 15 SchrittInrerwaiie, dessen Einführung der General A y a ü im sie-benjährigen Kriegt »«anlaßt harke. Vor dem MsbrOch SedFeid^ngs von r/7S befahl jedoch der König in einer In-struktion, daß die Kavaiierie sters mir Inrerwalled, gegenInfanterie aber im Keil angreifen soiile.
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