gen die Türkische Reiterei sehr nützlich waren, denTon zu ihrer Vermehrung angaben. Es wurdenbesondere Haubitz-Battcricn fvrmirt, welche zum Po-si'tions-Geschütz geborten Aum Angriff der Lcstcr-reichischen Stellung bei BurkerSdvrf 1762 vereinigteder Kdnig 45 Haubitzen zu einer Batterie. Daßsogar jedes Bataillon noch eine Haubitze erhielt, er-zieht sich aus dem Vorhergehenden. Die verschiede-nen Kaliber waren Zo, 25 , 18, lopfündige leichteund schwere und 7pfündige Haubitzen. Friedrich ll.ließ auch über die Wirkung der Haubitzen viele Ver-suche im Großen anstellen.
Die Mörser erlitten in dieser Periode bei den nurselten vorkommenden Belagerungen bloß geringe Ver-besserungen. Die Preußen führten / 5 , zo, 25 undlopfündige Mörser mit zylindrischen Kammern.
Aur Bedienung des Geschützes wurden noch mehrMenschen gegeben als sonst, weil nicht nur die Ba-taillons sondern auch und zwar von den Preuße»zuerst die Positions-Geschütze im Gefecht durch diedabei befindlichen Leute und zwar mittelst des Schlepp-taus (Prolonge) gezogen wurden. Weil aber dieArtillerie nicht zureichte, das immer zahlreicher wer-dende Geschütz zu besetzen, so wurden die Bedienungs-mannschaften zu den Bataillons-Kanonen aus denRegimentern gegeben, und die Aimmerlente mit dazugenommen. Die Zpfündigcn Kanonen erhielten 6Kanoniere und 4 Iimmerleute zur Bedienung; zweiKanonen aber wurden von einem Unteroffizier kom-mandirt. Die 6pfündigcn Kanonen und /pfundigenHaubitzen hatten einen Unteroffizier — bei letzterergewöhnlich ein Feuerwerker — und 12 Mann, dieschweren Brigade -Kanonen und Haubitzen jede 1 Un-