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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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nieur-Korps, LtcnS für die Kürassier und Dragoner,und 3 tenü für die HusartN. Bei den Garnison -Trup-pen befanden sich außerdem noch i General -Leutnant,L General-MajorS, n Obersten, 21 Oberst-Leuts.und 60 Majo^ö Bei den Feldkruppcn waren ferner:ic><>6 Kompagnie- und Schwadronö-Inhaber und32-9 Subalternen; bei den Garnison - und Land-truppen 249 Kompagnie- und Schwadrons-Inhaberund 7 >5 Subalternen.

Zuletzt rangirten für sich die Offiziere der König-lichen Su 4 c. Diese bestand aus ungefähr lo Ge­ neral - und Flügel-Adjutanten der Infanterie undKavallerie, von denen einige im Kriege als General -Quartiermeistcr fungirten, so wie aus eben so vielenHauptleuten, welche aber noch den Truppentheilenangehörte», von denen sie entnommen waren.

Diese wenigen Offiziere der Suite machten nunauch den Gcncralstab eines so ansehnlichen Heersaus. Es ist bekannt, daß der große König seineigner Gencralstabs-Offizier war, und alles in Per»son anordnete. Den kommandirenden Generalenwaren außer ihren Adjutanten sogenannte Brigade -Majors beigeordnet, welche die Parole empfingenund ausgaben, den Nachtdienst, so wie die Tagcö-lisien und Rapporte besorgten. Die Inspekteurshatten jeder nn Frieden nur einen Adjutanten vonder Waffe ihrer Inspektion. Im Kriege war derMangel eines gut organisirten Gencralstabs, bei derszicutivischen Gestalt, welche alle Theile der Kriegs-kunst genommen hatte», schon sehr fühlbar geworden.Besonders war dies im Feldzug von 1778 der Fall,in welchem die Truppen durch übel geleitete Marscheund gewählte Lagerplätze auf das äußerste fatiguirt