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bükfniß zu genügen, ist nun auch von dem Majorv. Decker im Gcncralstabe eine Gcfechtslchre derbeiden verbundenen Waffen Kavallerie und reitendeArtillerie erschienen. *) Unstreitig muß die Ausbil-dung derselben für die Folge einen wichtigen Ein-fluß auf die allgemeine Gcfechtslchre äußern. Ver-bindet man damit noch den Gebrauch berittenerJäger, welche aber nicht zu Pferde, sondern nur zuFuße fechten, so dürfte die gegenwärtige selbstgenü-gende Haltung der Infanterie einen beträchtlichenStoß erleide».
d. Kriegführung im Allgemeinen.
Was hier davon in der Kürze zum Unterschiedvon der frühern Kriegführung angeführt werden kann,ist Folgendes:
1) Der große Umfang von Streitkräften mit wel-chen man nach einem oder einigen Hauptschlä-gen die Sache schnell zu beenden sucht. Ebendeshalb
2 ) das vorherrschende Prinzip zu schlagen, und
3) die kurze Dauer der Kriege, so wie
4 ) die Möglichkeit Hindernissen zu begegne», welchezu respektiern sonst Grundsatz war, wie nament-lich das Liegenlassen der Festungen.
5) Die Eintheilung der Strcitkräfte nach Korps,und diese wieder nach Divisionen von allenWaffengattungen, sowohl zur bessern Leitungund Führung des Ganzen, als auch zum zweck-mäßigen Eingreifen der einzelnen Theile. Je-dem Theil liegt dabei die Losung einer bestimm-ten Aufgabe mit sclbstsiändiger Beurtheilung