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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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bükfniß zu genügen, ist nun auch von dem Majorv. Decker im Gcncralstabe eine Gcfechtslchre derbeiden verbundenen Waffen Kavallerie und reitendeArtillerie erschienen. *) Unstreitig muß die Ausbil-dung derselben für die Folge einen wichtigen Ein-fluß auf die allgemeine Gcfechtslchre äußern. Ver-bindet man damit noch den Gebrauch berittenerJäger, welche aber nicht zu Pferde, sondern nur zuFuße fechten, so dürfte die gegenwärtige selbstgenü-gende Haltung der Infanterie einen beträchtlichenStoß erleide».

d. Kriegführung im Allgemeinen.

Was hier davon in der Kürze zum Unterschiedvon der frühern Kriegführung angeführt werden kann,ist Folgendes:

1) Der große Umfang von Streitkräften mit wel-chen man nach einem oder einigen Hauptschlä-gen die Sache schnell zu beenden sucht. Ebendeshalb

2 ) das vorherrschende Prinzip zu schlagen, und

3) die kurze Dauer der Kriege, so wie

4 ) die Möglichkeit Hindernissen zu begegne», welchezu respektiern sonst Grundsatz war, wie nament-lich das Liegenlassen der Festungen.

5) Die Eintheilung der Strcitkräfte nach Korps,und diese wieder nach Divisionen von allenWaffengattungen, sowohl zur bessern Leitungund Führung des Ganzen, als auch zum zweck-mäßigen Eingreifen der einzelnen Theile. Je-dem Theil liegt dabei die Losung einer bestimm-ten Aufgabe mit sclbstsiändiger Beurtheilung

*) Berlin bei E. S. Minier Slechbahn No. z.