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Chronologische Uebersicht der Geschichte des preussischen Heers dessen Stärke, Verfassung und Kriege seit den letzten Kurfürsten von Brandenburg bis auf die jetzigen Zeiten / mit vielen erläuternden Zusätzen von F. v. Ciriacy
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471
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4?r

^ 9 -

Um diese verschiedenen Einthcrlungen der Waffen-Pflichtigen Da-mschaft mit Ordnung und Gerechtig-keit zu leiten, soll in einen, jeden Kreise eine BehördegcbilL^weroen, die aus einem Offizier, dem Land-rath und ländlichen und städtischen Gutsbesitzernbesteht. Berlin , den 3 tcir Sept. 1814.

Friedrich Wilhelm.

C. Fr. Hardcnbcrg. Vülow. Schuckmann.Wittgenstein. Voheu.

43.

Ueber die Landwehr.')

Das Bedürfniß zur Aufstellung einer zahlreichenKriegsmacht und der Mangel an Hülfsmitteln zuihrer Ausrüstung führten im Jahr r 8 r 3 zur Bil-dung einer Landwehr. Der begeisterte Aufschwungdes Volks machte die Ausführung möglich, den Er-folg glänzend. Anleitung genug, um darauf weiterzu bauen, und letzteren durch bleibende Institutionenfür künftige Falle vorzubereiten. Preußen gab hierzudas erste Beispiel, und dadurch der Landwehr einenRang in seiner Kriegsverfassung, welchen sie unterder sonst üblichen Benennung Landmiliz in diesemUmfang, in dieser Organisation, und in dieser Be-ziehung zun, stehenden Heer wie gegenwärtig, nochnje und nirgends gehabt hatte.

Die hiermit koreSrondirenLe Nummer iu der Ueberflchr S. 120Zeile 6 von oben, gehört jU S. 120 an, Ente der Zeile14 von oben.