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Jk Oännemark fand eine ähnliche Einrichtungstatt, >ie jedoch mehr als ein Mittelding zwischendem e-emaligen Preußischen Beurlaubuugs-System,und "teil Schwedischen Milizen betrachtet werdenmuß. Die Dänischen Limen-Regimentcr bestandennämlic) aus 480 Ausländern stehend, und 11.^3Landbevohnern in der Heimath beurlaubt; diese wur-den we in Schweden von den Grundherrn ernährtund beeidet.
Dii Engländer erneuerten ihre verfallen geweseneMilizvirfassnng l», Jahr 1726 als sie eine Landungder Fianzosen besorgten. Die angesehensten undbemittcstcn Einwohner wetteiferten mit einander,sich unter der »euerrichteten Miliz einschreiben zulassen. Die ersten Familien des Reichs hielten esfür eine Ehre Offizier-Stellen dabei zu bekleiden,und die Miliz kam dadurch in ein größeres Ansetznals selbst die stehenden Truppen. Sie exerzirte sogut als diese, und erhielt im Jahr 1779 eine festge-setzte Enrichtung, so daß sie in Friedenszeiten fürEngland und Wallis aus 30740 Mann bestehen, beieinem einfallenden Kriege aber nach Beschaffenheitder Umstände vermehrt werden sollte. Sie bekommtalle drei Jahr Montirung, und jährlich 28 Tage, solange sie im Ganzen geübt wird, Besoldung. DieOffiziere haben mit denen der Linie gleichen Rang.Um Oberst zu werden, muß man iooc>, zum Majoroder Hauptmann 200, und zum Leutnant öo Pfundreine Einkünfte habe».
Die Oesterrcichischen Grenz-Truppcn bilden 'eineganz eigenthümliche Wehrverfaffung, welche genaugekannt zu werden verdient und in der Statistik der