;o Erster Abschnitt.
des Kalibers, Länge des Laufes rc. der Fall war. Fürden Büchsenlauf ist außer den erwähnten Gegenständennoch dessen innere Einrichtung von solcher Beschaffen-heit, daß die etwanigen dazu gegebenen Gesetze, nochbey weitem schwankender und willkührlicher, als jenezu seyn scheinen. Um mit diesen Gegenständen bekanntzu werden, und die bey ihnen obwaltenden Schwierig-keiten, so viel als möglich zu beseitigen, wollen wir zu-erst die Ursachen anführen, welche die Einführung derBüchse» zu Wege brachten, und alsdann vorläufig dieinnere Einrichtung des Büchsenlaufes kennen lernen.
§. 40.
Es ist bereits §. y. gezeigt worden, daß der großeSpielraum einen ungewissen Schuß giebt; und baß dieletzten Anschläge der Kugel im Laufe noch eine drehendeBewegung der Kugel um ihre Achse veranlassen, diehöchstwahrscheinlich von dem im Laufe zuletzt erhalte-nen Anschlage abhängt, und der noch mehr als dergroße Spielraum das Abweichen der Kugel vom Ziel-punkte bewirkt.
Es bezeichne Fig. 5. der Punkt ^ die Mündungdes Gewehrs, wird dasselbe mit einer Kugel abgefeuert,so kann die Kugelbahn n. §. 12. einmal nach 6 odernach O hin sich krümmen; schlägt die Kugel aber untenoder oben an, so wird die Schußlinie zwar nicht sosehr von der Richtungsiinie abweichen, aber sie wirdlanger oder kürzer werden, je nachdem sie unten oderoben anschlug.
Hieraus lassen sich nun bey Scheibenschießen mitgewöhnlichen Musketenläufen, bey einerley Ladung, Rich-tung rc. die Abweichungen der Kugeln von dem Ziel-punkte, seitwärts, zu kurz und darüber hinweg, so wie