25 Belagerung
Es sey fern von mir,'hiebe, die großen Waffenübun-gen zu meinen, die ihm einen Begriff vom Kriege geben,und ihn zu seiner Bestimmung ausbilden. — Allein, läßtsich dies Exercieren und Arbeiten nicht vereinigen? Solltesich nicht Zeit genug finden, große Arbeiten mit demSoldaten.auszuführen, ohne seiner Bildung als Theilder militairischen Maschine zu schaden? — Wäre esnachtheilig, seine intellektuellen Kräfte zu schärfen? —Bei unserer jetzigen Verfassung, wo Bürger und Soldatim Staate, ein harmonisches, unvergleichliches Ganzebilden, würde die bewaffnete Classe um so mehr vonihren Ernährern geachtet seyU, wenn sie ohne es sich zumVerdienste anzurechnen (vielleicht durch eine etwas ver-längerte-Dienstzeit zu diesem Zwecke) nicht allein zumNutzen, sondern auch zur Verschönerung des Staatsbeitrüge; und keinen Officier könnte es gereuen, seinenNachkommen unvertilgbare Werke zu übergeben, die alsein stehendes Merkmal seines Daseyns, auch ohne Waf-fenthaten, im Schooß des Friedens, ihn beim dankendenVolke verewigen würden,
Am 27sten Zuni mußten, wie wir sahen,, die Fran zosen , wenn man sie auch wirklich nicht so eng einschloß,wie wir es in der Folge gewohnt wurden, die meistenWerke des verschanzten Lagers unvollendet, und uns da-durch Brustwehren gegen sie, überlaßen. Nur vier Re-douten konnten sie behaupten; die eine nuf dem. Montla Croix, am linken Ssmbre-Ufer; die andere auf derHauteur de Fallaise; eine dritte in der Niederung, amrechten Sambre-llfer, am Abhänge der lablaniöre; end-lich die vierte oberhalb am linken Ufeb, und zwar: —i) war die Communication der ersten nicht ganz vollen-det, wohl aber die Fraisirung und Pallifadirung in dem