von Manbeuge. 27
traben; — 2) war auf der Fallaise keine Pallifadirungin dem tiefen und steilen Graben vorhanden, eS wurdehieran sowohl als an eine Communication fortwährend,wie auch an Herstellung einiger Geschütz-Stände gearbei-tet; die Schanze war fraisirt; — 3) waren endlich letz-tere zwei nur dazu geeignet einige Mann aufzunehmen.Zur Täuschung aber, da sie an unzugänglichen Stellenlagen, hatte man sie mit Schießscharten versehen,' umdas Defilement unserer Linien auf der ksllaise zu er-schweren. — Die Redoute auf Mont la Croix alleinwar an der Kehle pallisadirt, und mit zur Vertheidigungeingerichteten Traversen dort versehen; die übrigen, auchnach der Stadt zu, mit einer schwachen (ungefähr 8‘starken) niedrigen Brustwehr geschloffen; vielleicht neuereArbeit, zu welcher die hier von dem ersten Angeber auf-geworfenen Gräben, den Ingenieur vom Platz verleitethatten. — Die Wälle deö Platzes waren, wie es da»Fernrohr zeigte, nicht sehr dauerhaft gemauert gewesenund daher, obgleich, hergestellt und ausgebessert, doch vonder Art, daß sie den Vertheidigern keinen großen Mutheinstoßen konnten.— Wie vortrefiich aber dw Basalt-Säulen als.Binder im Mauerwerke sind, zeigte sich hierauffallend. — Sie allein unterstützten noch große Stückeder schon überall abgeschälten Mauer. (I — Wo alsodies herrliche Baumaterial, das gut bindet und durchausnicht verwittert, zu haben ist (für Maubeuge mußman es ziemlich weit hergeholt haben, denn ich habein der ganzeiz Gegend weder Basalt-Kuppen, noch Hü-gelgestalten gesehen, die dessen Gegenwart verrathen könnten,obgleich er auf Kalkstein -Formationen nicht ganz seltenist) kann man es nicht genug, deswegen aber vorzüglichju Wallmauern, anempfehlen, weil durch seine eigen-