6o Belagerung
von dort aus ferner noch angreifen mürbe, benutzte dieNacht, fein Geschütz auf diese Front zu bringen.
Obgleich er nun, in der Abenddämmerung, noch imBesitz der Redouce auf der Fallaise war, so konnteman wohl mit Bestimmtheit voraus sehen, daß er sienicht behaupten würde und man von dort aus am an-dern Morgen nichts mehr befürchten dürfte. Der Prinzließ sich daher nicht abhalten, am yten Abends dieParallele auf dem Mont la Croix vor der Stadt mehrnoch, als vor der dort befindlichen Schanze, durch denObersten eröffnen zu lassen, und Seine Königliche Hoheitbeehrten diese Arbeit mit Ihrer Gegenwart. — Sie ge-schah ganz wie am vorigen Tage, mit Ausnahme derVertheilung des Handwerkzeuges und der Anstellung derArbeiter, für welche dep Oberst feinen Adjudanten ver-antwortlich machte.
Zur Vertheilung des Handwerkzeuges wurden dieArbeiter schon in einer gewissen Entfernung in Reihengesetzt, *) und marschirten an der Stelle, wo das Hand»Werkzeug lag, zwischen zwei Unterofficieren durch. (Esist oben schon angeführt, daß das Materialien-Depot im-mer in der Nähe des Transchee-Anfanges, hinter irgendeiner natürlichen Deckung, zu liegen kam.> Einer dieser
*) ES wäre vielleicht gerathen, das m Reihen setzen nichtdurch rechts- oder links - um der ganzen Glieder zubewirken, sondern jede Rotte hinter die andere mar-schiren zu lassen. Die Hinterleute der drei Gliederwürden dadurch «eben einander zu stehen kommen,rind das Wiederantrete» in der vorigen Ordnung er-leichtert seyn.