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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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Belagerung

ungefähr so" aN der obern Schanze vorbei, und endete,ihr gegenüber, mit einem HakeN von beinah 4 o SchrittUmfang, an dem Wege von Asseyent- der hier einenHohlweg von etwa io Fuß Tiefe bildete.

Die Arbeit war bereits in vollem Gange, als SeineKönigliche Hoheit mit großem Mißfallen bemerkten, daßdas Soutient der Transcheearbeiter noch nicht erschienenwar, und dem Adjudànten des Obersten von Ploosenauftrugen, dasselbe aufzusuchen und auf den bestimmtenPlatz hinzuführen. Vergebens aber durchirrte dieser dasganze Feld bis nach Gkifuel hin, nachdem er- durch ei-nen Vorposten irre geschickt- bis an die feindliche Chaîne.gerathen wär, und nur durch fertiges. Französisch spre-chen, unter dem Verwände- er sey ein französischer aufRekognoscirung auSgefandter Officier, davon kam. Ergelangte nach zwei Stunden zur Tranfchee zurück, fandaber den Prinzen nicht mehr da und entschloß sich- dakein Officier vom Generalstab mehr gegenwärtig, aufseine Verantwortung die Vorposienwachen im Rücken derTranfchee zusammen zu ziehen, sie durch bloße Schildwa-chen zu ersetzest, und daraus ein Soutient zu bilden, daser, mit dem Ersuchen an die Officiere- mit Tagesanbruchwieder auf ihre Wachen zurückzugehen, ungefähr 100Schritt hinter den- Arbeitern aufstellte. Diese Anord-nung ward sogleich dem Prinzen gemeldet, der sie billigte,und bis zum Anlangen der Transcheewache, am andernMorgen, bestehen ließ.

Gegen 4 Uhr war die Tranfchee überall sicher; nuran einer Stelle, wo man mit Feuerstein zu kämpfen, undder Ingenieur- Officier es versäumt hatte, mehr in dieBreite zu gehen, um schnell eine gehörige Brustwehr zu