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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
Entstehung
Seite
70
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jo Belagerung

4oo Mann starke Tranicheewache eilte herbei;' so auchdas im Bivouac vor Zlsfeven t liegende 5te Westphä-lische Landwehr Infanterie-Regiment, unter den Befeh-len deö jetzigen Oberst-Lieutenants von Roebel , dernoch von einer bei Namur empfangenen bedeutendenSchußwunde nicht ganz hergestellt war, und warf derzFeind zurück.

Der Oberst v. Pkoofen durch das Feuer aufgerufen,stürzte zurTranschee, die sich jedoch bereits wieder in unsernHanden befand. (Tapitain v. Vigny und Lieutenant».Uthmann, der dje Sappenarbeit. leitete, Lieutenant vonStudnih und Ingenieur-Geograph Obuch waren mitWiederanstellung der Leute beschäftiget.) Leicht war esfreilich, so lange die Franzosen noch zwischen unsund dem Platze standen, sie mit Verlust einiger Gefan-genen und Lobten in ihre Wälle zurüch zu scheuchen;nicht so leicht aber, unter dem heftigen Feuer von allenWällen, die Ordnung wieder herzustellen, die erst gegen7 Uhr ganz wieder eintrat,

Von Reguignieö war der Prinz der erste in derTranschee,

Die Gefangenen, die wir verwundet erhielten, wa-ren Nationalgarden; es sollen nur sehr wenige Isolésund Douaniers dabei gewesen seyn,

Die Hauptnachtheile, die für uns aus diesem Ueberfalleentsprangen, waren: erstlich die Unterbrechung der Arbeitin der Communication, die nun im heftigsten Feuer zurgehörigen Tiefe gebracht werden mußte (wie alle Ver-bindungsgräben, nach des Obersten Angabe, 3' tief und6' breit) und zweitens der Verlust einiger Gewehre,