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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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75
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von Maubeuge . 76

len aber war sie kaum Fußtief aufgeworfen. Allein dieLeute, welche unter sich Posien ausgestellt hatten, um sievom Blitze zu benachrichtigen und sich niederlegen zukönnen, arbeiteten in der Zwischenzeit, mit so ungemei-nem Eifer fort, daß man darauf rechnen konnte sie ineinigen Stunden dennoch sicher zu sehen. Wir verlorenin dieser Linie keinen Mann.

Allmälig verlies von neuem das Feuer unsere Tran-schee, um sich nach No. 4. und No. 5. zu wenden. DieArbeiten schritten mächtig fort; einige Mortiere ka-men noch in Thätigkeit, und, das Feuer der Schanzeschwieg auf immer. Gegen i Uhr sckwieg auch' dasFeuer der Festung, (ich möchte sagen, daß durchgängig dieFranzosen gegen Mittag mit ihrem Feuer inne halten)wir benutzten diese Zeit unsere Scharten zu vollenden.

Gegen zwei Uhr begann die Kanonade von beidenSeiten mit neuer Heftigkeit. Die 24pf. Batterie schoßnun mit weit mehr Kraft und, wehrte sich herzhaft, alsplötzlich um 4 Uhr ein französischer Kanonier, den eineKugel in demselben Augenblicke fortriß, auf der ange-griffenen Bastion àe Fallaise die weiffe Fahne auf-steckte; die nun in wenig Augenblicken auf allen Schanzenund Bollwerken wehte. ( ss )

Es geschahen bis Nachmittags 4 Uhr aus der Bat-terie No.5. 34b Kugelschüsse. No.4. warf 90, und No.5. und 8. 5oo Bomben. No. 1. blieb noch den ganzengten stehen und brachte dann und wann eine Bombe indie Stadt. No. 2. und 3. aber wurden am gten Mor-gens abgefahren, dieselben Geschütze kamen in No. 7 und8. Zn No. 3. wurden 2 Mortiere durch den Gebrauchzu fernerem Dienste unanwendbar.^