von Landrecîts.
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Um Landrecies standen, ungefähr i6 bis 20 Fußauseinander, 6 — 8"ge Kiefern in'ber ganzen Länge desGlacis, und nun kam es darauf an: — wie sie um-hauen? — wie sich durch die Wurzel arbeiten? undalso: wie den Wälzkorb bewegen und die Sappe fuhren?
Bei den meisten Bepflanzungen hat man den Zweck,im Fall einer Belagerung sich auf diese Art Lleisigvor-rath zu verschaffen. Man will also die ganze Vepflan-zung weghauen, um den Feind bloß durch die Verwurze-lung und die dünnen Stämmchen aufzuhalten; wähletdeshalb, nicht allein üppige, d. h. ihre Wurzeln undZweige weit ausbreitende, Pflanzen, sondern ist auch aufmöglichst enge Zusammenstellung bedacht. — Dürste je-doch hieraus nicht folgen, daß in kurzer Zeit das Com-mandeinent der Werke verloren ginge, und es unumgäng-lich nöthig würde, wegzuhauen, um sich wieder Aussichtzu öffnen?
Wenn nun gleich die Verwurzelung dem Feinde nurlangsamer vorzurücken erlaubt, so ist es ihm doch nichtgradezu unmöglich gemacht, fortzuschreiten, und es könnteauch wohl der Fall eintreten, wo die Kürze der Zeit(Man hat ohnehin in diesen Augenblicken so Vieles zuthun) es, gegen einen unternehmenden Feind, nicht ge-statten würde, die Waldung umzuschlagen, die nun derFestung unbedingt sehr schädlich wäre. — Zn ökonomi-scher Hinsicht läßt sich aber wohl fragen: welchen Nut-zen Man von grünem Laubholze, in solchem Augenblicke,hoffen darf? Zu Faschinen und Schanzkorben ist es viel-leicht allein anwendbar und doch nur die geringereMenge! — Bei jeder Belagerung ist hingegen bestimr.ltdie ganze Pflanzung verloren, (man kennt ja den An-
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