von Landrectcs. riZ
Eine andeke Bemerkung, Welche sich mir auch inFolge dieser Nacht aufdrang, ist die: daß beim hellstenMondscheine, und wenn der Mond hoch und hinter demGegenstand stehet, man auf 200 Schritt, im freienFelde, kaum im Stande ist einen Mann zu unterschei-den; daß man «der besonders in einer etwas feuchtenGegend, gar nichts scheu kann, weil die Dünste, die amTage das scheinbare Herannahen der Gegenstände so sehrbewirken, bei der Nacht, vielleicht durch die Abkühlungder Atmosphäre- einen leichten Nebel verursachen, der,so schwach er immer ist, doch stets hinreichet die Gegen-stände zu verbergen. In sehr warmen Nächten ist esnicht ganz so. Sie sind aber selten bei Mondenschein.—Ein solcher Rebel bildete sich diesen Abend wirklich auf
dem Angriff auf Werke, die mitten in einet seichtenÜberschwemmung liegen, oder aus blosse Feldschanzrn.Doch ist nicht zu vergessen, daß die Lustbewegungen,vlS durch Schreien, Rufen u.s.w., über eoeneFlâch'en sichleicht fortpflanzen; daher im Winter beim Schnee undbesonders über Eis, als einem vibrrrenden Körper, dasleiseste Sprechest ziemlich weit hörbar ist. Das Der»hältniß der Entfernung des Hörbarftysts, von einerunbeschneieten zu einer beschneietett Gegend, scheintgrößer als 1 : 10 zu seyn; beim Wasser ist eö viel ge-ringer, seine Unelastizitat scheint das Fortpflanzen depVibration sehr zu hemmen. Ein Schäll ist dagegettin einer Schneefläche immer matt für denjenigen, derihn erzeugt, weil er, schnell und weit sich ausbreitend/nirgend zurückprallt, sonder» weitet gleitet, wennich mich dieses Ausdrucks bedienen darf«
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