11 4 Belagerung
ungefähr eine Stunde Dauer, welche auch zu verdoppelterArbeit sehr gut benutzt wurde. *)
Auch bei dieser Arbeit wurde 'wie bei den vorigenverfahren. Lieutenant v. Beyer, Wittig, Schubert,Kühne und Geiöler waren diese Nacht in der Tran-schce beschäftiget.
An allen Stellen, wo man, dem Platze sehr nahe,über unbebauetes ganz kahles Feld gehen mußte, wurdemit fliegender Sappe gearbeitet; die Schanzkörbe in derganzen Linie erst leer hingestellt, und dann durch eineReihe, nach gewöhnlicher Art angestellter, Arbeiter gefüllt;ein Mann hakte also 3 Schanzkörbe zu füllen, die ihmdas Maaß seiner Arbeit zugleich gaben. — Die zweiChausseen wurden durch Pionnière durchbrochen; mangrub sich auf der Seite unter das Steinpflaster und un-terwühlte dies, um die Steine von unten auflockern undso ohne Geräusch durchkommen zu können,'was auch aufdas Vollkommenste gelang.
Beim Anfang der Arbeit, war der französische Com-mandant^ wie gesagt, auf dem Glacis, er versichertezwar nachher, die Anstalten gesehen, und uns die ganzeNacht beobachtet zu haben, allein die, von seiner Seite,
*) In der folgenden Nacht sollten noch sieben andereBatterien auf dem rechten Ufer, in den rückwärts lie-genden Thälern, gebauet werden, für:
12 2Z und Zopf. Mortiere, undso 2-ipf. Kanonen.
Notiz des Herrn Obersten von Roehl.