ii 6 Belagerung
„Um 7 Uhr Morgens bet, 2rsten Zuli ließen S. K.H. das Feuer anfangen, ein dichter Nebel hatte bis da-hin die Stadt gedeckt, ♦)" und letztere antwortete heftig;unser Feuer war weniger auf die Walle als auf dieStadt und Vorstadt gerichtet, ganz vorzüglich litt dasInnere des Brückenkopfs. (Seine Königliche Hoheithatten nemlich befohlen, das von der Höhe ganz sicht-bare Thor und die Zugbrücke nieder zu schießen.)
L-akd stand an der Spitze einiger royalistichen Vür,
kann. Da gewöhnlich, bei zweckmäßigen Anstalten, LiéEröffnung der Laufgräben vom Belagerten nicht ent-deckt wird, so erhält man denselben Vortheil auchfür die Batterien, deren Bau während des feindli-chen Feuers mit einem bedeutenden Verluste verbun-den ist; um f» Mehr da man mit Gewißheit die Punktebestimmen kann, wo mehrere derselben müssen ange-legt werden. Wenn bei ungünstigem Boden die Lauf.-grâben am folgenden Mge noch nicht vollendet wä-ren, so leiten die Batterien da» feindliche Feuer vondenselben ab, und hindern deck Feind, auf der ange-griffenen Seite dir Nöthige« Vertheidigungsanstaltenzu treffen. Endlich zeigt die Erfahrung, daß ein solcherrascher Angriff einen große» moralischen Eindruck aufdie Gemüther der Besatzung macht. Da man bei Er-öffnung der Belagerung hauptsächlich Wurf-Batterienbraucht, beten Bau am leichtesten ist und durch da«Terrain oft begünstiget wird, so hat dies keine groß«Schwierigkeiten, wenn man nur eine HinteichendeZahl Arbeiter hat.
Änm. S. K. H-
*) Notiz dès Herrn Obersten von Roehl.