von Lanhrpcks. n«
ger, deren Anzahl jedoch nicht bedeutend war, der gewe-sene Commandant der Stadt zu Ludwigs XVIII. Zei-ten, der Lieutenant-Colonel Faurax und drohete de«iehigen mit der Pistole, wenn er nicht capitulirte» (Be-kanntlich war dies der Grund einer Anklage vom letzterengegen den ersteren.). — Nach ungefähr inständigem Feuer,welches mehrmals beiderftitSso unterbrochen worden, daß eSbis neun Uhr gedauert, bequemte sich endlich der neueCommandant, wider den Willen der Truppen, in eigenerPerson mit der Trommel in der Hand quf dem Wallezu erscheinen und Chamade zu schlagen.
Die Stadt hatte bis jetzt die weiße Fahne aufge-steckt, doch überall die dreifarbigen Nationalzeichen, beibe-halten, über dem Thor/ prangte der Adler.
Aus dem Hornwerke kamen die Parlemrntair« nachder Tranfchee und die Capitulation ward augenblicklich,da Seine Königliche Hoheit, welche die Laufgräben fastgar nicht verließen, anwesend waren, und dey französi schen Ofstcieren, mit der Uhr in der Hand, nur wenig«Minuten Bedenkzeit gaben, in einem der Häuser depVorstadt abgeschlossen..
Der Prinz diktirte sie dem Obersten von Ploosenin die Feder, sie war, bis auf oberwähnte Bedingung,dieselbe al§ für Mau.beuge. E« wurden, hier jedochnur zwei Kanonen gestattet. Alle Kanoniers» behieltenihre Gewehre. Dieselben Commissaricn verfügten sich indie Stadt; sie wurden von der Besatzung, die sich theil;weise als verkauft ansah, mit Wuth empfangen.
Die Tranfchee blieb über Nacht nur- mit beer Wachen