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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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131
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vo» Marîenbourg. i3i

Die beiden rechten Flügel-Compagnien ließ der Feindruhig aufstellen, gegen die linken machte er aber einenAusfall, mit 60 bis 70 Mann, die man ohne Verlustvon unserer Seite zurücktrieb. Den 8 ten verstärkte"sich das Corps um eine Compagnie des 3ten Bataillons,und nun fiel bis zum 2 isten nichts vor. An diesemTage langte das rste Bataillon des 5ten WcstphälifchenLandwehr Infanterien Regiments mit 1 Escadron Elb-Landwehr-Cavallerie unter dem Commando dès Majorsv. Roebel an, undMajor von Kwiakowsky ging mitden bisherigen Einfchlieffungs-Truppen nach Givet ab.Die Vorposten wurden am andern Tage weiter vorge-schoben und eine Verbindungsbrücke über einen kleinenBach, (leau blanche) angelegt. Am s3sten verlordas Cavallerie-Regiment einen Mann durch einen Kano-nenschuß. Das 3te Bataillon des 5ten WestfälischenLandwehr Infanterie-Regiments kam endlich am 25stenzur Verstärkung des Blocade-CorpS.

Marienbourg ist eine kleine, von ziemlich steilenAnhöhen umgebene und beherrschte Stadt, die 45o Schrittlang, 4oo Schritt breit ist, und mit einemi nassen Gra-ben und einer rechtwinklicht sie umfassenden ungefähr 4Fuß starken und 12 Fuß hohen Mauer umgeben war,hinter welcher man, jedoch abgesondert, einzelne Batte-rien, cavalierartig, aufgeworfen hatte, weil die Futter-mauer den Druck der Erde nicht ertragen haben wär«de. Die Mauer selbst stand auf einem ganz niedrigenWalle (den sie theilweife von außen bekleidete) der ei-gentlich als Wallgang zu den Crenaux anzusehen war;welche sie in der Mitte ihrer Höhe unter Wölbungen(einer Art Voûtes à décharges) durchbrachen. An den