vo» Marîenbourg. i3i
Die beiden rechten Flügel-Compagnien ließ der Feindruhig aufstellen, gegen die linken machte er aber einenAusfall, mit 60 bis 70 Mann, die man ohne Verlustvon unserer Seite zurücktrieb. — Den 8 ten verstärkte"sich das Corps um eine Compagnie des 3ten Bataillons,und nun fiel bis zum 2 isten nichts vor. An diesemTage langte das rste Bataillon des 5ten WcstphälifchenLandwehr Infanterien Regiments mit 1 Escadron Elb-Landwehr-Cavallerie unter dem Commando dès Majorsv. Roebel an, undMajor von Kwiakowsky ging mitden bisherigen Einfchlieffungs-Truppen nach Givet ab.Die Vorposten wurden am andern Tage weiter vorge-schoben und eine Verbindungsbrücke über einen kleinenBach, (l’eau blanche) angelegt. Am s3sten verlordas Cavallerie-Regiment einen Mann durch einen Kano-nenschuß. — Das 3te Bataillon des 5ten WestfälischenLandwehr Infanterie-Regiments kam endlich am 25stenzur Verstärkung des Blocade-CorpS.
Marienbourg ist eine kleine, von ziemlich steilenAnhöhen umgebene und beherrschte Stadt, die 45o Schrittlang, 4oo Schritt breit ist, und mit einemi nassen Gra-ben und einer rechtwinklicht sie umfassenden ungefähr 4Fuß starken und 12 Fuß hohen Mauer umgeben war,hinter welcher man, jedoch abgesondert, einzelne Batte-rien, cavalierartig, aufgeworfen hatte, weil die Futter-mauer den Druck der Erde nicht ertragen haben wär«de. Die Mauer selbst stand auf einem ganz niedrigenWalle (den sie theilweife von außen bekleidete) der ei-gentlich als Wallgang zu den Crenaux anzusehen war;welche sie in der Mitte ihrer Höhe unter Wölbungen(einer Art Voûtes à décharges) durchbrachen. An den