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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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136
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i36 Belagerung

Meldungen kamen, war beinah Mittag). Es hattean einigen Stellen gebrannt, das Feuer war aber im-mer glücklich gedämpft worden. Der Commandanthatte 2-fpf. gefordert, und es waren bis jetzt nichts alsMortiere aufgefahren,

Seine Königliche Hoheit war es unangenehm, daWiderstand und Zeitverlust zu finden, wo gewiß k inerdem Anscheine nach zu erwarten war. Sie ertheiltendaher den Befehl, augenblicklich Arbeiter zur Ablösungheran zu ziehen, und 4 i6pf. zu einer Demontir-Batterieund 6 24pf.(von letzteren waren schon einige vor dem Platzeim kleinen englischen Park angelangt) aus den Parks beiPhilippeville herüber zu schaffen; waren aber festüberzeugt daß das nicht augenblickliche Gelingen, von demNichtanwenden des direkten Feuers herrühre, und äu-ßerten es laut denjenigen, welche dagegen gestimmt undein bombardement gefordert hatten. *)

Wo durfte man aber wohl leichter zu Werke gehen,als vor Marjenbourg? Wo konnte man wohlmit mehr Gewißheit auf eine schnelle Uebergabe rech-nen? Und doch sahe man den Augenblick, wo großeDrittel erforderlich seyn würden, den Zweck zu errei-chen; wenn sich der Commandant nicht zur Ueber-gabe, selbst nicht durch die leicht zu legende Dresche, be-wogen fühlte!^- henn MN mußte doch zu dieser Bresche

*) Die Mannschaften, Geschütze und Munition kamenin her Nacht bis auf hem halbem Wege, und kehrtenam andern Morgen in ihre Bivouacs »nd Karts zu-rück.