von Marîenbourg. 1Z7
gelangen? — Wie gut wäre es da gewesen, alle Mit-tel in Händen zu haben, den Uebergang zu erzwingen,den Graben auszufüllen u. s. w. Wie leicht hätten wirdieserhalb mehrere Stürme vergebens wagen, und vielMenschen aufopfern müssen, vielleicht mehr als in demPlatze befindlich waren.
Kann diese Thatsache nicht hinreichen, denjenigen zurechtfertigen, der, durch seine seltene Erfahrung belehrt,durch die schnellen Siege nicht geblendet, (mit Verach-tung des auf ihn, selbst von seinen Untergebenen, gewor-fenen Tadel«) alle bei seinen Verhältnissen ihm zuGebote stehenden Mittel anwendete, unter den vorhan-denen Umständen, sicher zu Werke zu gehen, und aufkein Hinderniß zu stoßen, welches nicht vorausgesehenund ehe man herankam beseitiget war?
Nach 2 Uhr feuerte man von beiden Seiten mitneuer Heftigkeit; unsere Mortiere warfen, durch dieseitwärts angestellten Beobachtungen berichtiget, weitgenauer. Eine Bombe fiel jenseit« der Stadt auf denWall und machte eine Bresche, wie es der Comman-dant nannte, schlug aber eigentlich weiter nichts als ei-nige Ziegel los, — Der Platz ward als ossen (!« corpsde la Place ouvert) anerkannt und augenblicklich dieschon bereit gehaltene weiße Fahne aufgesteckt.
Seine Königliche Hoheit verweilten nicht länger,und übertrugen dem Obersten, dieselben Bedingungen alsfürLandrecies biszuZhrer Genehmigung zu bewilligen.
Sie wurden ohne Weiteres angenommen.