i38 Belagerung
Marienbourg kostete bei der Belagerung:i Verwundeten, (vom 5ten Westphälischen Landwehr -Infanterie-Regiment.)i Pferd.
und an Munition:
445 Stück 8"ge Bomben.i83 Stück 5^"ge Bomben.
Die Stadt selbst hatte viel gelitten. Zur Verrin-gerung der Wirkung des Wurffeuers, hatte man jedochdas Pflaster aufgerissen und das Grabenwasser so aufge-stauet, daß das Innere einem Sumpfe glich.
Angenehm wäre es zu wissen, wie viel Munitiondie Franzosen am Tage der Belagerung verbraucht ha-den, — vielleicht eben fs viel wie wir, ,denn sie wargänzlich verschossen.
Die Veteranen, unter denen mehrere Krüppel, zo-gen den 3osten aus Marienbourg ab-, und nahmen,laut Capitulation, die zwei Sechspfünder mit; zwei be-deckte Wagen, die nur ihre Habseligkeiten enthielten,folgten ihnen, wie es hieß hinter die Loire , wahrschein-lich aber in ihre Heimath. — Denselben Tag besetzte dasBelagerungs-Corps da« Städtchen, dessen Mauern ei-nige Zeit nachher auf Befehl des Prinzen abgetragenwurden.
Die Zeit weiter zu nützen, während die vorläufigenArbeiten vor Philivpeville für das Ingenieur- undArtillerie-Corps fortschritten, begaben sich Seine König-liche Hoheit den 29 steü, mit einem Theile ihres General-stabes und dem Chef der Ingenieur -Bngade, nachDeiches, vor Givet , um diefenPlatz in Augenschein zu