von Phîlîppevîlle. 169 *
der Anstellung viel Zeit erspart. Als die letzten an derLinie aufliefen, waren bereits die ersten, die. wie mansich erinnern wird. sogleich zu arbeiten angefangen, schonmehr als 2 Fuß in der Erde; es war ungefähr uz Uhr.Der braven Pommern muß ich hier abermals besondersrühmlich erwähnen; auf dem. Fleck der ihnen angewiesen,haben sie mit derselben Beharrlichkeit gearbeitet, als sieihn fechtend behaupten. — Die Arbeiter des 2àsten Re-giments, die mitten in der Linie standen, waren aberetwas an einander gerückt, und hier kam es besonderszu statten, einige überflüßig an der Linie hingezogeneMannschaft zur Ausfüllung der Lücken beim Nachsehenmn sich zu haben.
Der sehr finstren Nacht war es zu verdanken, daß,obgleich ein unvotsichtiger Schuß, das Wiehern derPferde des Gefolges Seiner Königlichen Hoheit und an-derweitiges Geräusch, uns verriethen, und obgleich die Ver-wirrung einer ganzen Arbeiter-Brigade, die, von einemIngenieur geführt, den rechten Fleck verfehlte, die Ar-beit verzögerte, dennoch sich alles herstellen lies, und ge-gen rsI Uhr jeder an der Arbeit war.
Zm Platze behorchte man uns nur, wollte aberdie gemachten Meldungen nicht glauben, weil alles wie-der ganz still geworden war, und erwartete den Tagesan-bruch, um das Feuer, wenn es nöthig wäre, zu begin-nen; zu einem Ausfall war vielleicht die Nacht zu fin-ster, unsere starken Soutiens hätten ihn unnütz ge-macht.
Mit dem Durchbrechen der Chausseen, welche dieParallele durchschnitten, waren Lieutenant Kühne, (dermit dem Lieutenant v. Buschbeck mit seltener Uebungund rastloser Thätigkeit die Tage zuvor den Plan aufge-