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nvmmen hatte, weil der erste unbrauchbar war) Lieutc-nant Schubert und der Ingenieur-Geograph Obuchbeauftraget, und vollzogen diese schwierigeArbeit, nach derbei LandreeieS angegebenen Art, zur vollkommenen Zu- ,friedenheit des Obersten. Aus besonderer Vorsicht warenoben erwähnte 100 Mann für die Parallele zum Heran-tragen der Schanzkörbe. Faschinen u. s. w. für dieseStellen bestimmt worden.
Lieutenant Snethlage, mit Aufwerfung der Com»munication beauftragt. (Lieutenant Müller war zurHülfsleistung beigesellt) benutzte seine BergmännischenErfahrungen zur Beurtheilung des Terrains und zurAnwendung der Schanzkörbe und des HandwerkzrugeSso. daß es ihm allein zu verdanken ist, wenn am andern !Morgen 900 Mann in dieser Transchee vollkommene Si-cherheit fanden. Er überzeugte sich von den steinigtenStellen, ließ durch die Pionnière Hacken dahin gelangen,dann durch eine Abtheilung Arbeiter, unter Aufsicht, vonden an der Queue der Transchee befindlichen Schanzköreden holen, aufstellen, und nun in die Breite arbeiten,um eine gehörige Brustwehr zu gewinnen. Er erreichtemit ungestörter Ordnung auf diese Art bis zum andernMorgen um 6 Uhr eine wirklich Musterhafte Arbeit, die nuran wenig Stellen der Nachhülfe bedurfte. — Bei wei-tem nicht so sicher, war die Parallele in derselben Zeit. —Man war an drei Stellen auf Kalkfelsen gekommen, derauch gleich, in einer Tiefe von etwa 1 bis iK Fuß. -unter gutem Boden in mächtigen Bänken auöstrich. —
Als Lieutenant Peters um 6 Uhr die Arbeit übernahm, |versuchte er zwar durch eine größere Breite des Laufgra- ;bens eine Brustwehr zu erhalten, allein da keine Schanz- jkörbe früher aufgestellt waren, blieb hier bis zu Ende