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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
Entstehung
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171
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von Phîlippevîlle. 175

Einige andere, -in großer Entfernung von der Paral-lele gelegte Batterien, mußten das Feuer abwenden hel-fen, und die Stadt wie auch die Walle beunruhigen.

Grundsatz ist es beim Obersten von Ploofen, dieBatterien nie in der Richtung der Tranfchee zu legen»(wenn nicht, wie bei Landrecies, Terrainvortheile esgebieten) um die Arbeiten, so viel möglich dem Feuerzu entziehen, und das feindliche sicherer abzuleiten.Die abwärts liegenden haben bei keiner Gelegenheitihren Zweck verfehlt. Wie wichtig war es also, miteiner Artillerie operiren zu können, welche in der Nachtder Eröffnung, die Batterien schußfertig schaffte. BeiMaubeuge und Landrecies, wo sie erst am zweitenTage aufgeworfen wurden, machten sie durch ihr Feuerdie Tranfchee fchußfrei, und wurden erst dann entbehr-lich, ach die Linien an und für sich sicher waren: dasheißt Brustwehr, oder vielmehr, nach des Obersten Art»einzelne Auftritte für Jäger hatten.

lich. Bei langen und nicht zu schmalen Linien kön-nen sie indessen nützen, besonders wenn man Hau-bitzen dazu gebraucht. Obgleich die Wahrscheinlichkeitdes Treffens bei denselben noch geringer ist, so scha-den sie doch weit mehr durch das Zerspringen derGranaten und durch den moralischen Eindruck welchensie erzeugen. Versuche welche mit Rollschüssen ange-stellt worden, scheinen zu beweisen, daß das Abstoßender Zünderköpfe bei dem Rikoschettiren nicht so sehrbedeutend ist, und bei einer zweckmäßigen Einrichtungkönnte vermieden werden. In den neueren Belage-rungen sind daher die Mkoschett-Batterien wenigerals in den ältern gebraucht worden.

Anm. S, K. H.