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Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
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203
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von Rocxoy.

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fSr die zu hoffende Ruhe gedankt; an wenigen aber nurbemerkte man ein weißes Tuch als Repräsentant der Li-lien, Beim Commandanten allein war Ruhe», erwohnte in der als Citadelle abgeschnittenen Bastion»und hatte durch sichere Leute den Eingang besetzt» dochauch hier fand sich derselbe Bataillonschef bald ein» dersämmtliche Ausfälle commandirt hatte» und ein Ultra-Republikaner zu seyn schien. Es gelang jedoch den preu-ßischen Commiffarien ihn zu besänftigen» und, zu vermö-gen» die Besatzung, die er vorher angefeuert, zur Ruhe Luermähnen, Nichts machte auf diesen tief gebeugtenSoldaten so starken Eindruck» als die Auseinandersetzungder augenscheinlichen Gefahr» in welcher Rocroy war»und die man von der angegriffenen Bastion am besten be-urtheilen konnte; ferner die hier auf Qvt und Stelle ihmzergliederten Beweise, daß nur z4 Stunden erforderlichseyen» um eine Bresche zu eröffnen» *) und er fand sich da-durch bewogen» selbst am Abend gegen 7 Uhr, als dasThor und das vorliegende Ravelin dem General-Majorvon Brause übergeben werden sollten» die sich sträu-benden Truppen persönlich und durch Thätlichkeiten zu-rück zu drängen, wozu ihm sogar die preußischen Com-Miffarien behülflich seyn mußten.

Rocroy hat» wie gesagt» nur zwei Thore, und warganz in unsern Händen, sobald das eine derselben durchein Bataillon besetzt wurde» während diesem zwei Da-

*) Eine Bemerkung die sich mir hier aufdrang» ist diese:daß die Linien die man vom Walle herunter siehet»weit näher und gefährlicher aussehen» als man es vonAußen her nur immer denken könnte; ein Grundmehr für den moralischen Angriff. *