Buch 
Beitrag zur Geschichte des Festunsgkrieges in Frankreich im Jahre 1815, oder Tagebuch eines Ingenieur-Officiers über die Belagerungen von Maubeuge, Landrecies, Marienbourg, Philippeville, Rocroy, Givet und Charlemont durch das von ... August von Preussen befehligte Armeecorps / von L. Blesson
Entstehung
Seite
213
JPEG-Download
 

von Givet unv Charlemont. ^ Li3

Den schmalen Keil nach Norden schließt èm gemauer-tes Hornwerk, und den ganzen unersteiglichen Abhangnach der Maas hin bestreicht eine crenelirte, sich sian-kirende Mauer. Ein fast gradlinigtcs, bastionirtes Sy-stem mit casemattirten Flanken, couronnirt nach Westenein unter 45° auflaufendes Glacis, und die Südseitewird durch hinter einander laufende, bastionirte Abschnit-te, vertheidigt, vor welchen man noch ein verschanztesLager, unter dem Namen Couronne dAsfeldt, gelegthat, das selbst eine Festung ist, und in der Front, wiean der Seite, von zwei vorgeschobenen Lunetten stan-kirt wird, so daß die Werke da aufhören, wo der nack-te Felsen anfangt, und man auf Kernschußweite keineErde findet. Alle Gräben sind, wie leicht einzusehen, inFelsen ausgesprengt, und also- eine Bresche fast unmög-lich. In Südwest liegt, auf der Kuppe/ doch etwastiefer, das Dorf Fouaiche, das jedoch im Schuß dervordem Werke, und nicht zu befürchten ist. Auf derNordwestfront hat man einen der größten ifolirten Felsenbenutzt, eine vorgeschobene Bastion, das Fort Cond6, an-zulegen, das, um die Spitze desselben gebauet, ihn, nach-dem er aushöhlet worden, zum unangreifbaren Réduit hat>und mit einem Minensystem umgeben ist. Die Communication. zur Festung ist nicht lang, und daher nicht leicht abzuschnei-den, das Fort liegt aber so tief, daß man nach seinerEroberung die Wälle kaum über da» steile Glacis erbli-cken kann. An einigen stachen Stellen des letzterenhat man revetirte, mit Graben umgebene Lunette«aufgeworfen, um eine gleichförmige Steilheit zu erlan-gen. Dies Charlemonti

Grand Givet liegt am Fuße desselben, vor derSpitze des Keils, und ist selbst mit guten Wällen ein-

'V