von Givet unv Charlemont. ^ Li3
Den schmalen Keil nach Norden schließt èm gemauer-tes Hornwerk, und den ganzen unersteiglichen Abhangnach der Maas hin bestreicht eine crenelirte, sich sian-kirende Mauer. Ein fast gradlinigtcs, bastionirtes Sy-stem mit casemattirten Flanken, couronnirt nach Westenein unter 45° auflaufendes Glacis, und die Südseitewird durch hinter einander laufende, bastionirte Abschnit-te, vertheidigt, vor welchen man noch ein verschanztesLager, unter dem Namen Couronne d’Asfeldt, gelegthat, das selbst eine Festung ist, und in der Front, wiean der Seite, von zwei vorgeschobenen Lunetten stan-kirt wird, so daß die Werke da aufhören, wo der nack-te Felsen anfangt, und man auf Kernschußweite keineErde findet. Alle Gräben sind, wie leicht einzusehen, inFelsen ausgesprengt, und also- eine Bresche fast unmög-lich. — In Südwest liegt, auf der Kuppe/ doch etwastiefer, das Dorf Fouaiche, das jedoch im Schuß dervordem Werke, und nicht zu befürchten ist. — Auf derNordwestfront hat man einen der größten ifolirten Felsenbenutzt, eine vorgeschobene Bastion, das Fort Cond6, an-zulegen, das, um die Spitze desselben gebauet, ihn, nach-dem er aushöhlet worden, zum unangreifbaren Réduit hat>und mit einem Minensystem umgeben ist. Die Communication. zur Festung ist nicht lang, und daher nicht leicht abzuschnei-den, das Fort liegt aber so tief, daß man nach seinerEroberung die Wälle kaum über da» steile Glacis erbli-cken kann. An einigen stachen Stellen des letzterenhat man revetirte, mit Graben umgebene Lunette«aufgeworfen, um eine gleichförmige Steilheit zu erlan-gen. — Dies Charlemonti
Grand Givet liegt am Fuße desselben, vor derSpitze des Keils, und ist selbst mit guten Wällen ein-
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