Reiterei hinter Fußvolk zu stellen, und umge-kehrt, und ich halte das für besser, als wem.die ganze Kavallerie (der freilich jetzt veralte-ten Gewohnheit nach) auf die Flügel odersonst wohin in einen großen Haufen zusam-mengestellt wird, wo sie oft von wichtigenPuncten weit entfernt ist. Aber auch hier-über läßt sich nichts allgemein Gel-tendes sagen. Die Stellung des Fein-des, den man angreifen null, oder von demman angegriffen wird, ist die Richtschnur,wornach die Vertheilung der Truppen ge-macht werden muß. — Alsdann kommt al-les auf Entschlossenheit, Gewandtheit undMuth an. Hat eine Kavallerie mehr Ent-schlossenheit und Herzhaftigkeit als die In-fanterie Standhafcigkeit und Unerschrocken-heit, so wird diese geworfen. Umgekehrtwird jene zurückgewiesen und dann oft vonnachrennender Kavallerie geschlagen."
„Die Geschichte der Schlachten undGefechte liefert uns mehrere Beispiele, wodie Reiterei Linien, Colonnen und Quar-rees der Infanterie durchbrochen hat, aberauch viele, wo sie gegen dieselbe nichts aus-richten konnte, am allerwenigsten, wennbeide Waffen sich gehörig unterstützten.