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siens in taktischer Gestalt geschieht, beweist dasso eben Gesagte. Denn man setzt dabei dieMöglichkeit voraus, vom Feinde angegriffen wer-den zu können, da man nicht gewiß weiß, wienahe oder fern er seyn mag. Man setzt voraus,er sey in der Gesichtsweitc, und könne folglichunerwartet auf den Hals kommen. Weiß manihn ganz gewiß sehr entfernt, so vernachlaßigtman auch so viele Vorsichtsmaaßregeln; es seydenn, man wolle die Truppen üben."
„Das Lager kann nicht als zur Taktik ge-hörig betrachtet werden. Denn ob man gleichdabei entwickelt ist, folglich mehr vertheidigungs-sähig, als in Marschkolonnen, so geschieht diesdoch nur, um sich desto leichter aus dem Zu-stande der Ruhe, in welchem man sich im Lagerbefindet, in den Vertheidigungöznstand versetzenzu können, im Fall man plötzlich angegriffenWare. Denn wenn man in den Zelten bleibt,kunn man sich nicht vertheidigen. Man mußschü ^" chuch uns einem Lager erst aufmar-
'' sich chrmiren, erst eine vertheidi-gn e Gestalt bilden, sich erst in Vertheidigungs-s >ran versitzen, welches der taktische ist. Das^ager macht also eben so wenig einen Theil der-i-a ti aus, als der Marsch vor dem EntwickelnSchlachtordnung dazu gehören kann."