se gleich unentbehrlich sind. Brodt enthalt einMagazin wohl nie, weil es in kurzer Zeit vel-dirbt, und die Bäckerei zwischen der Armee unddem Magazin gesetzt wird, es sey denn, dasHeer stände dicht beim Magazin. Ein vollstämdigeS Magazin enthält aber auch Verrathe vonMunition, Kleidungsstücken, Waffen, Geschütz u.s. w. denn wenn auch diese Dinge weiter zurückim Innern des Landes, als das Magazin eineskriegführenden Heeres, welches gewöhnlich an derGränze liegt, verfertigt würden, und ihreHaupt-Niederlage hätten, so muß doch in dem der Ar-mee zunächst liegenden Hauptrnagazin ein Iwi-schenvvrrath dieser Gegenstände veranstaltet wer-den, um den unaufhörlichen Abgang davon beider Armee sogleich wieder zu ersetzen. Ich glaubealso nicht zu irren, wenn ich sage: ein Magazinim vollständigen Sinne ist eine Niederlage oderAnhäufung der Bedürfnisse einer Armee, so man-nigfaltig sie auch seyn mögen.
Ueberzöge der Fürst von Schwarzburg-Son-deröhausen den Fürsten von Schwarzburg - Ru-dvlstadt mit Krieg, so könnten freilich wohl dieArmeen dieser beiden Herren ohne Magazine zu-recht kommen. Allein da die großen Mächte,welche ausschließend heutiges Tages nur Kriegführen, und die kleinen mit in ihren Vorter