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den ihre großen Leiber den Kanonenschüssen leichtzum treffenden Ziele dienen.
Man muß sich also der Pferde und zwar insehr großer Anzahl bedienen, und diese Pferdeerfordern zu ihrer Verpflegung Heu, Stroh undHafer und diese Materien sind Dinge, welche ei-nen großen Raum einnehmen und durch Nasseverdorben werden. Man muß sie also in großenGebäuden, fähig sie vor Nässe zu bewahren, an-häufen, das Mehl muß gleichfalls vor feuchterWitterung beschirmt werden, die Munition eben-falls, mit einem Worte alle Bedürfnisse einer'Armee. Uebrigenö braucht wohl nicht erinnertzu werden, daß die Last- und Zugpferde Knech-te zu ihrer Wartung bedürftig machen, die Zahlder Portionen mit derjenigen der Rationen steigt,und daß mit der Zahl dieser Thiere die Bedürf-nisse eines Heeres auf doppelte Art zunehmen:einmal durch die vermehrte Fütterung und danndurch die vermehrte Mundprovisi'on.
Dergleichen Anhäufungen der Bedüfnisse ei-ner Armee werden nun Magazine genannt. Imengsten Sinn heißt ein Magazin eine Niederlagevon Heu, Stroh und Hafer, im erweiterten rech-net man auch die Mehlvorräthe dazu, und zwarwird wohl selten ein Futtermagazin ohne beige-fügten Mehlvorrath seyn, da beiderlei Bedürfniss