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ke der Oesterreicher angreifen mußte, statt daßer ihre linke umging. Die Ursache ist, weil ichVreslau daselbst als die einzige Basis der Oester-reicher betrachte, indem sie aus Böhmen garnichts beziehen konnten. Dieses einzige Subjektihrer Operationen oder Breslau lag freilich indem feindlichen Lande durchaus isolirt.
Der König griff sie auf der linken Flankean, welches in der Voraussetzung, daß Böhmen noch ihre Basis sey, ganz richtig war.
Der rechte Flügel der Oesterreicher wurdevon St. Süzanne mit dem linken französischenbeschäftigt, gedrängt und verhindert, sich mitdem Rest zu vereinigen. Sonderbar ist, daß dieOesterreicher, sie, deren tägliches Brodt Nieder-lagen bei Postengefechten war, die täglich flo-hen, und auch den Fehlern ihrer Anführer zu-folge fliehen mußten, daß sie doch sich wahrerSiege rühmten, wie z. B. bei Pfullendorf . Al-les Unrühmliche dieser Niederlagen fällt jedochkeinesweges den Truppen zur Last, die sich, wiedie Franzosen selbst sagen, mit vieler Tapferkeitbetrugen; es trifft einzig die Hauptbefehlshaber,oder diejenigen, welche die Quartiere der Trup-pen vor Eröffnung des Feldzuges und dann dieLäger bei Villingen und Hufingen anordneten»welche ferner, nachdem der Feldzug eröffnet wae,