ziemlich im Dunkeln gelassen. Der GeneralOtto ließ sich schlagen, wir wissen weder daswie noch das warum.
Die Schlacht bei Marengo ist nicht glän-zender. Die Oesterreichs scheinen bei derselbenwenigstens eben so geschickt manövrirt zu haben,wie die Franzosen . Beide Theile glänzen abernicht so gar sehr. Wenn die Franzosen dieTapferkeit der Consulargarde so gar beispiellosbeschreiben, so sollten sie sich doch erinnern, daßbei der Schlacht von Minden die englische undhannbverische Garde ihre Kavallerie, die das Cen-trum ihrer Armee ausmachte, in die Fluchtschlugen.
Die Convention war nicht die Frucht derKlugheit des Oberconsuls, denn sie ward ihm jnangeboten. Er war selbst darüber erstaunt, undfand einen Feind, der ihn mit Ruhm, mit Fe-stungen und mit der Halbinsel Italien beschenk-te, ohne daß er es gewagt hätte zu fordern.
Das Glück des Oberconsuls vereinigte sichmit der Geschicklichkeit Carnotö, um einen er-staunenswürdigen Feldzug zu Stande zu brin-gen. Das Glück Bonapartes führte aus,was Carnot geschickt entworfen hatte. Wennich sage Glück, so verstehe ich darunter die Wir-kung unsichtbarer Ursachen, und vor allem jen*