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Der Befreiungs-Krieg der Katalonier, in den Jahren 1808-1814 / von H. von Staff
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talonien wurde von der Nothwendigkeit einer schnellen gemein-schaftlichen Besetzung der Küste bis zum Llobregat benachrich-tiget, und schon am 7. Februar blieben nur 5,000 Mann imAmpurdan; 15,000 aber, gingen in zwei Kolonnen über denTer, die eine nach Gerona , die andere nach La Bisbal . Am8> Februar wurden Quartiere links der Tordera, vor den sichnun theilenden beiden Straßen nach Barcelona bezogen, einekleine Abtheilung blieb in Palamos stehen. Schwierigkeiten,die noch in Barcelona zu beseitigen waren, so wie die Wahldes Weges, waren die Ursache, daß man am y. und 10. Fe-bruar rastete. Es geschahen nur wenige Ausschweifungen,vhnerachtet, daß der schlechten Wege halber, die französischen Zufuhren nur theilweiß folgten, und daß vom Einwohner,selbst Stroh und Holz verweigert wurde. Am n. Februarblieb nur eine kleine Abtheilung in Hostalrich stehen, größerewurden nach St. Pau und Mataro entsendet; beide Kolon-nen nahmen aber vereint den Weg über Granollers und bezogenfür die Nacht Freilager von da bis Moncada. Die, noch gegen12,400 Mann stark, am Bezos angekommenen Truppen, wur-den am 12. Februar dreifach verwendet. Die Division Cha-bran und etwas Kavallerie, marschirte früh mit ihrer starkemHälfte ab, um in Quartiere längs dem Llobregat von Molinsdel Rey bis zur Mündung zu rücken, die kleinere Hälfte nahmQuartiere am Bezos. Die italienische Division Lechi , zweifranzösische Kürassier-Regimenter und drei Batterien, zusam-men an 7000 Mann, nahmen Quartiere nahe um Barcelona selbst, um am andern Tage ihren Einzug zu halten. Vergeb-lich hatte die für Barcelona bestimmte Besatzung gehofft, daßder am i g. Februar, von der Küste her, aufgestiegene Sturm,bis zu ihrem Einzüge sich legen werde, er mußte aber des Nach-mittags, zwar in der schönsten kriegerischen Haltung, aber