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zu denen bald 220 für Unsicher ausgegebene Rekruten stießen;bis endlich die Spanier der Uebetmacht wichen, um sich keinerEntwaffnung auszusetzen. In Rosas ließ sich dagegen durch-aus kein Vorwand finden, um die, in dem den Hasen be-herrschenden Fort la Trinidad, *) durch das leichte Batail-lon aus Figueras verstärkten, katalanischen Truppen zu ent-fernen. Die noch übrigen im oberen Ampurdam stehendenFranzosen, mußten sich damit begnügen, die Stadt Rosas selbst besetzen zu dürfen. Mit Gerona und Hostalrich durste,bei fehlendem Vorwand und dem schon gereihten Betragender Katalans, keine Besetzung versucht werden; auch glaubteman, ausjoden Fall doch, Herr des Küstenweges zu bleiben.
Von der größten Wichtigkeit für die versteckten Absichtendes französischen Corps war es, sich des gewissen Besitzesvon Barcelona auf alle Fälle zu versichern. Des Friedens-fürsten Godoy, dem französischen Vortheil untergeordneterEinfluß war gewonnen, um St. Sebastians, Pampelunas,Figueras und selbst Barcelonas Besetzung, den Franzosen zuüberlassen. Schon am 2gsten Februar iZotz kam ausMadrid , von Godoy abgeschickt, der Obrist-Lieutenant derArtillerie Jeaquin de Osma, mit dem Befehl an den GeneralCapitain, Grafen de Veyre, nach Barcelona , den Fran-zosen in jeder, auf Einleitung der gemeinschaftlichen kriegeri-schen Zwecke, nöthig scheinenden Anordnung zu Willen zuseyn, und ihnen auch auf Verlangen die geschloßenen WerkeBarcelonas allein zur Besetzung zu überlassen. Nur mündlichhatte Dorr Osrrru sich seines Auftrages zu entledigen, er thates, nicht ohne Winke, wie vielleicht bald eine Nichtbesolgungder Befehle Godoy’s, dankbar anerkannt werden dürfte.
*) Bon den Franzosen ls bouton, d'espagne genannt.