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stellung nuf den Gebirgsrücken zu nehmen, um nur die Ver-letzung der Grenzen Frankreichs zu verhüten.
Durch Alvarez äußerst richtige und schnelle Thätigkeit,wnr vuiiL5W6 von Frankreich gänzlich abgeschnitten, und mitseinen 9,500 Mann aus den Besitz von Barcelona beschränkt,es blieben ihm aber hier noch mannigfache Mittel, die er schnellbenutzte. Die 2,100 Mann Schweizer und Wallonen, muß-ten der neuen spanischen Regierung schwören; an 2,000Franzosen, die Handel, Seidensabrication und andere Ge-werbe in Barcelona beschäftigten, konnten mit spanischenWaffen bewaffnet werden.
Nachdem Duhesme so seine Streitkräfte in Barcelona schnell bis auf 13,100 Mann erhöht hatte, rückte er schonMitte May mit 8,000 Mann aus der Stadt, um sich des.in Aufruhr gerathenen Geronas zu bemächtigen. Durch4,000 Mann, wurde die Ebene um Barcelona , so wie dieLandstraße bis Granollers besetzt, die andere Halste ging nachHostalrich, wo sie sich milden in der unteren Stadt verblie-benen 400 Mann, und der zu diesen gestoßenen, früher nachMataro abgesandten Abtheilung von 1,800 Mann, vereinig-ten. An demselben Abende brachen 1,000 Mann auf, umsich. mit dem in Palamos stehenden französischen Bataillon zuvereinigen, in der Nacht aber gingen 3.000 Mann mit zweiBatterien in der größten Stille auf Gerona los. Die Ueber-rumplung mißglückte jedoch, man fand bey anbrechendemMorgen die wachsamen Geronesen vorbereitet, ihre Werkegeschlossen und mit Geschütz und Bewaffneten besetzt. Einlebhaftes Artillerie-Feuer, auf die zu beiden Seiten des On-har liegenden Bastions St. Franciscus und Merced , solltedie Bewaffneten vertreiben und die Einwohner schrecken, ver-geblich wurde aber, nach einigen Stunden, die Stadt aufge-