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da die Räumung von Igualada ihm erlaubte, sich in der ge-nommenen Stellung, durch Befestigung des Hauptzugangesbei Llacuna, zu behaupten.
Am 13. Februar hatte St. Cyr sein ganzes Corpsschlagfertig versammelt, mit der Absicht, die Division Cha-brati auf seinem linken Flügel zu einer Wegnahme der feind-lichen Vortruppstellung bei Llacuna zu entwickeln. Schwärmebewaffneter Katalans, links der Noya, zogen die Aufmerksam-keit zwar nur wenig auf sich, doch dienten sie mit dazu, dasVorgehen des linken französischen Flügels zu verhüten, alsauch zugleich geregelte Truppen die Verbindung mit Igualada unterbrachen, Pobla besetzten und selbst Capelladas angriffen.Auch hatten spanische Truppen das Dorf Pontons besetzt undForclla angegriffen. Der an sich enge Raum, zwischen denDuellen des Foix und der Nopa, gestattete nur ein sehr schwie-riges Vorgehen, dessen Ausgange Reding besetzt hielt, ohneden Franzosen die Fähigkeit zu lassen, Streitkräfte entwickelnzu können. Es wurde nothwendig, erst an der Noya einefeste Anlehnung zu erhalten, zu welcher die Orte Villabvnaund Capelladas nun schnell eingerichtet werden sollten.
Am 14. Februar mit dem frühesten Morgen griff derspanische Brigadier Don Alfonso Castro Igualada an, dieitalienische Besatzung sah sich zu schwach, diesen Ort zu be-haupten, und eilte, sich noch eher abzuziehen, als ihr dies,durch die auflauernden Guerillas des Monserrats bei demUebcrgehcn der Noya, schwierig gemacht werden könnte.Ruhig standen die übrigen Vorposten an diesem, wie auch amfolgenden Tage einander gegenüber.
Recüng hatte seine Vereinigung mit Palafox Lazan,so wie die Aufnahme aller, aus dem obern Katalonien kom-menden, Transporte an Waffen, Munition und -Proviant