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fortgesetzt oder Blacke aufgesucht werden müßte. Mißver-ständnisse zwischen den Generalen 8r. Cyr und Verdier tra-ten Zeit verlierend ein. Suchet sah sich selbst lebhaft beun-ruhiget und seine Verbindung nach dem Segre über Calaf vonspanischem Militair beseht. Blacke hatte nur SarsfieldsDivision am Monseny stehen lassen, sein Gros aber marschirte,um sich zwischen Jgualada und Cervera aufzustellen, wohinihm neue Ergänzungen von Tarragona folgten.
Am i6. September früh gaben die drei von neuem fertiggewordenen Bresch- Batterien wieder Feuer auf die Abschnitteder schon vor der Unterbrechung gelegten Breschen. Kaumhatte das Feuem begonnen, als plötzlich längs einer Schluchtaufwärts ein Trupp der Belagerten sich in vollem Lauf aufdie mittlere Batterie loß stürzte, Bedienung wie Bedeckungderselben vertrieb und auch gegen die andern beiden Batterieneindrang. Der Fall ihres Anführers des Obristen Marschal(eines Engländers) bei einem Angriff auf die Reserven am Mon-jui, machte die Spanier unentschlossen; die mit Werkzeug inden Batterien beschäftigten Geronesen entflohen. Es wurdedem Obristen Muff möglich, ohnerachtet des heftigsten Feuersder Stadt, mit einem Bataillon aus dem Monjui herabzurü-cken und die Spanier aus den Batterien zu vertreiben, die nunnach dem St. Peterthor zurückliefen, welches zugemauert, ei-gens hierzu geöffnet worden war. Auch aus dem französischen Thore war eine Abtheilung ausgefallen, mit der Absicht, dieKräfte der Belagerer zu theilen und einzelne Schützen im Rü-cken der Ensilieh-Batterie hinter den Felsen hinauf klettern zulassen. Die vorderste Wache des in der Vorstadt St. Peteraufgestellten Bergischen Bataillons war überrascht, zum Theilniedergemacht oder genöthigt worden, sich in die Häuser zuverkriechen; das Bataillon war schon bis in die letzten Häuser