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Makow entfernt, um die Russen von Ostrolenka ab-zuschneiden. —
Des Morgens um rc> Uhr wurden die russi schen Vorposten vorn Feinde angegriffen Schlachtaber wurde auf allen Punkten erst gegen Mittag all-gemein- Selten, glaube ich, ist vorn ersten Augenblickan eine Schlacht weniger zweifelhaft gewesen, alsdiese, und wegen der Ruhe und Ordnung währendderselben glich sie mehr einem Uebnngsmanöver alseiner Schlacht, die, wenn sie von den Russen ver-loren worden wäre, über den Verlust des letztenTheils des preußischen Staates und über die Ver-nichtung der russischen Armee entschieden hatte.
Im Anfange griff der Marschall Davoust dasvorgerückte Detaschement des Generals Bagovout mitUebermacht sehr lebhaft an, so daß es sich etwaszurückziehen mußte; als es jedoch durch neue Trup-pen unterstützt wurde, behauptete es sich ferner vorder Stadt, seinen linken Flügel an den Narew ge-lehnt. — Ein starkes feindliches Corps unter demMarschall Lannes rückte hierauf in mehreren Kolon-nen, welche durch den Wald maskirt waren, gegendie Avantgarde des Generals Barklay und gegen denrechten Flügel vor; die Avantgarde wurde zurückge-worfen, als aber das Kartätschen-Feuer aus eini-gen maskirten Bakterien zu wirken anfing, wurdeder Feind von weiterem Vordringen abgehalten.
Durch den Wald begünstigt, versuchte nun derFeind den russischen rechten Flügel zu umgehen,