weshalb der General-Major Barklay sich noch wer-ter zurückziehen mußte. Der General Benningsenschickte ihm 6 Bataillone zur Unterstützung, und ließzugleich den rechten Flügel eine Schwenkung rück-wärts machen, durch welche des Feindes Absicht, dieSchlachtordnung der russischen Armee zu umgehen,gänzlich vereitelt wurde. Hierauf ließ der GeneralBenningsen auf dem rechten Flügel einige Kolonnenformircn, welche unter dem Befehl des GrafenOstermann den Feind angriffen, und ihn bis in denWald zurückwarfen. Dieser Angriff geschah bereitsm der größten Dunkelheit, und der Horizont warnur durch ein brennendes Dorf unweit des russi-schen rechten Flügels und durch Leuchtkugeln undKanoncnfeuer fürchterlich erleuchtet. Die Franzosenzogen sich auf allen Punkten zurück; und so endigtemit einem dreimal wiederholten Siegshurrah, dassich allen russischen Truppen unwillkährlich mittheilte,diese Schlacht, nachdem sie von n Uhr des Mor-gens bis Abends um 8 Uhr gedauert hatte. (Bei-lagen No. 6 , 7 , 8 und g.)
Ich glaube, daß die Schlacht von Pultusk denRuffen zwischen 3 bis Hooo Todte und Blessirtc ge-kostet hat. Schwer verwundet war der Chef desersten Jäger-Regiments, Oberst Dawidowsky. Vonfranzösischer Seite muß der Verlust noch bedeuten-der gewesen seyn: als verwundet wurden der Mar-schall Lannes , die Generale Wedel , Claparede, Treil-