Der General-Lieutenant L'Estocq war heut«mit seinem Corps bis nach dem Dorfe Hussehnen,zwei kleine Meilen von Eilau gekommen, woselbster kantonirte; er erhielt von dem General Ben-«ingsen den Befehl, sogleich nach Eilau abzumar-schiren, und sich in der Schlachtordnung neben demrussischen rechten Flügel bei dem Dorfe Althof auf-zustellen.
Die französische Armee, ungefähr go,ooo Mannstark, bestand aus dem Zten Corps des MarschallsDavoust (welches heute Abend noch eine Meile aufdem Wege nach Vartenstein entfernt war), dem 4tenCorps des Marschalls Soult, dem 7ten Corps desMarschalls Augereau , den kaiserlichen Garden, derKavallerie des Großherzogs von Berg, und aus einemTheile des 6ten Corps des Marschalls Ney, welches denpreußischen Truppen morgen Abend auf das Schlacht,feld folgt. Der rechte Flügel reichte beinahe bis andas Dorf Lampaschken heran, die Stadt Eilau lagin der Mitte der Position, und der linke Flügeldehnte sich über die Vorstadt und den Windmühlcn-berg hinaus.
So standen die lange Nacht hindurch, für vieleTausende die letzte, die beiden Heere zum entschei-dendsten Kampfe gerüstet und geordnet, nur tausendSchritte aus einander. Die gleich braven Truppendieser beiden Armeen, die sich seit Z Tagen geschla-gen hatten, alle Nachte marschirt waren, und dabeiimmer mit dem Mangel um die nothwendigsten Le-