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Tagebuch während des Krieges zwischen Russland und Preussen einerseits und Frankreich andrerseits, in den Jahren 1806 und 1807 / geschrieben von Carl von Plotho
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sal des kommenden Tags muste der Feldherr. Hierlag der Führer der Nüssen, hoch an Jahren, ermü-det und erschöpft, und gequält von den heftigstenSchmerzen seine - Krankheit *) auf einen auögebrei-tctru Mantel; um ihn herum standen die Offiziere,die Bericht brachten, und Bericht forderten; Brand-kugeln, vom Feinde geworfen, erhellten zuweilendurch die dunkle Regennacht die Position und diesefeierliche Gruppe. Hierher musicn die Widersachertreten, die vorschnell fast jeden Schritt betadeln,musten den Mann in seiner eigenen Stimmung undin seiner Umgebung sehe». Sehen muste» sie; wieFreude über ihn kam, bei den Meldungen über dasZurückschlagen des Feindes auf den einzelnen Punk-ten, wie bald sie aber sich trübte dei der tiefernEinsicht in seine Lage, wie er bei dem Kummerund der Sorge, auf welche Art er dem heraufzie-henden mächtigen Ungewitter entweiche, oder sichdagegen waffne, noch den heftigsten Angriffen deskranken Körpers trotzte;— diesen Kampf physischerSchwäche mit den Gefühlen der Ehre und des Ruh-mes-.

Den uten Juni. Die Morgenbammeruug verkün-dete kaum den neuen Tag, als schon ein schwaches Vor-posienfeuer die beiden Armeen weckte. Man überblickteendlich beim Aufgang der Sonne, die Stellung derfranzösischen Armee; sie reichte von der Alle bis nach

') Der General Beniii'ngsen lj» an Steinschmer,e».