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tilleriefeuer war der russischen Infanterie ihrer dich-ten unbedeckten Massen wegen, sehr gefährlich, wo-für das russische Kanonen- und Gewehrfeuer denverdeckt stehenden feindlichen Truppen weniger Scha-den zugefügt haben mag.
So war der Morgen vorübergegangen, und derMittag gekommen, und es schien so Abend zu wer-den; doch für diesen war die furchtbare Entwickelungvorbehalten, zu der die Anstrengungen des ganzenTags nur die Vorbereitungen waren. Schon langstfürchtete man, baß sich aus diesem magischen Walde,(bei Sortlak), der so ganz geeignet für die gewand-ten französischen Tirailleurs, zugleich die Bewegun-gen der französischen Kolonnen verdeckte, und in demes immer mehr zu leben anfing, ein gewaltiges Un-ternehmen entwickeln würde, auf den hier schwachbesetzten Theil der russischen Schlachtordnung. Undleider traf es eiu. Es war nach 6 Uhr des Abends *)als die feindlichen Tirailleurs (des Marschalls Ney)mit Uebermacht die russischen Jäger angriffen, undaus dem Sortlaker Walde warfen; ein fürchterli-
') Die französische Armee war erst wenige Stunden zusam-mengekommen ; sie bestand aus den 4 Corps d'Armceals des Marschails Laune« (welches um 4 Uhr des Mor-gens hier eingetroffen), des U^^^^^g Mortier, (welchesum 7 Uhr), so wie das Ncyfche und die Garde-Kaval-lerie, (weiche nebst dem Kaiser um g Uhr), und endlichaus dem iten Corps, welches der General Victor kom-mandirke, und den kaiserlichen Garden, (die um Z UhrNachmittag eintrafen) zusammen 70 bis go,oc-k, Mannstark.