Königsberg zurück; es besetzte daselbst -enWallvomBrandenburger - bis zum Friedlander-Thor. DerFeind rückte ihm nach; der General L'Estocq brannteder bessern Vertheidigung wegen die Vorstadt, dennassen Graben genannt, an, so auch der General Ka-mensky die vor dem Friedlander-Thor liegenden hol-ländischen Mühlen. (Siehe Beilage No. 19).
Den igten Juni Morgens marschirte die russischeArmee, die die ganze Nacht hindurch im Marsch ge-blieben war, durch die Stadt Wehlau, passirte denPregel , und nahm auf dessen rechten Ufer vor demDorfe Petersdorf in dem Busen der beiden FlüsseAlle und Pregel eine Position. Diese Nacht war sienicht vom Feinde verfolgt worden, doch gegen Mit-tag traf die französische Avantgarde *) vor Wehlau ein. Die Russen hatten aber schon die Drücken ab-gebrannt, doch hatten die eben zur Armee gestoße-nen Baschkiren ein unbedeutendes Gefecht mit ihm.
Der General Benningsen blieb bis Mittag inWehlau und nahm sodann sein Hauptquartier inRipkeim (einem Schlosse dem Staatsminister Schrot-ter gehörig).
Der General L'Estocq marschirte auf die erhal-tene Nachricht von der von den Russen VerlornenSchlacht bei Friedland mit seinem vereinigten Corps