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Die russische Armee trat gegen 9 Uhr vomGnatten-Walde, wo sie von deckten Division (diebereits, als sich der linke russische Flügel in derSchlacht zurückzog, hierher geeilt war, und sich inPosition gestellt hatte,) aufgenommen worden war,ihren Rückzug in zwei Kolonnen an; die eine mar-schirte über Allenau, die andere über Hohenfeld, beidenach Allenburg hin. Auf dem hohen Ufer der Alle,von wo aus man eine weite Ebene auf dem linkenUfer übersieht, ging der Zug traurig und still. DasAuge wandte sich weg von den Gefilden des Todesund wandte sich hin und weilte, und eben so gingenvor dem geistigen die Schreckenbilder des Tagesnochmals vorüber. Die Nacht war schön und hell;hell war sie vom Licht des Mondes und von demFeuer der brennenden Brücken und Dörfer, aberüber die andern hinweg loderten zum nächtlichenHimmel empor zwei sich weit ausbreitende Flammen,links brannte die Gedächtnißfackel des blutigen Ta-ges bei Friedland und rechts die Vorstadt und dieholländischen Mühlen bei Königsberg — sie leuchte-ten den unglücklichen Bewohnern der Gegend zurhellen Einsicht in ihre traurige Lage, und uns aufdem dunkeln Pfade des Schicksals.
DaS vereinigte L'Estocqsche und KamenskyscheCorps nahm heute eine andere Stellung zwischenKarschau und dem Neuvorwerk, und zog sich ei dlich,nachdem der General L'Csiocq den größten Theil sei-ner Vorposten glücklich an sich gezogen hakte, nach