§u machen, als bis der General Benningsen sich ent-schloß, den Feind selbst zu attakiren.
In dieser Absicht ertheilte er dem General-Li eutenant , Grafen Ostermann Befehl, mit der übrigenInfanterie der linken Flanke vorwärts zu rücken, ließvon der linken Flanke 20 Eskadronen Kavallerie auf-marschiern, und die unter dem Kommando des Flügel-Adjutanten Se. kaiserlichen Majestät, Majors Stawitzkystehende Batterie ebenfalls anrücken, welche dann diefeindliche Infanterie-Fronte in die Flanke nahm unddieselbe durch ihr starkes uyd gut birigirtes Kano-nenfeuer vollkommen warf und zerstreuete. Inzwi-schen war der übrige Theil unserer Kavallerie imZentrum aufgestellt, um hierdurch den Feind inRespekt zu halten.
Die Franzosen fochten verzweifelt, mußten aberendlich der außerordentlichen Tapferkeit des siegge-wohnten russischen Kriegsheeres, der Geschicklichkeit, derEntschlossenheit der Anführer und der heftigen undglücklichen Wirkung der Artillerie an allen Ortenweichen.
Die Schlacht dauerte von r i Uhr Morgens bis7 Uhr Abends und endigte sich mit schon eingetrete-ner dunkler Nacht; der Feind war auf allen Punktengeschlagen und geworfen, aberdie Nachtzeit, das schlechteWetter, und die Ermüdung der Truppen verhinderten, denFeind zu verfolgen. In dieser Schlacht haben wir gegen700 Mann zu Gefangenen gemacht, und nach dem Ge-standniß der Franzosen , die noch den Tag darauf