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ments, lege ich hierbei zu den Füßen Ew. kaiserli-chen Majestät. Der Feind wurde eine ganze Meileweit vom Schlachtfelds verfolgt. Zum größten Leid-wesen sind in dieser Schlacht geblieben: die Gene-ralmajore Koschin und Warnet, und Baron Pahlen;verwundet sind: der General-Lieutenant Dochterow,die General -Majore Werderewsky, Prinz Carl vonMecklenburg-Schwerin, Fok, Passet, Alsufiew, Dukaund Laptiew. Die Schlacht dauerte vom Mittagbis um i i Uhr Abends. Die tiefste Finsterniß derNacht verhinderte uns, den Feind weiter zu verfol-gen. Es bleibt nun zu wissen übrig, ob Bonaparteuns Morgen auf's neue angreifen wird. Von denGefangenen weiß man, daß seine ganze Reserve von20 Bataillonen und die Garde ebenfalls an der Ar-täte Theil genommen haben, und eben so wie seineübrigen Regimenter geworfen worden sind.
Fünfter Bericht im Hauptquartier zu Wehlau den Juni 1807.
Da der Feind seine ganze Macht von Heilsbergnach Friedland und Wehlau gewandt hatte, in derAbsicht meine Armee vom Pregel abzuschneiden, somuß ich Ew. kaiserlichen Majestät unterthanigst be-richten, daß ich zu Schippcubeil keine Position neh-men konnte, sonder» am ^ Juni im forzirten Marschmich nach Friedland begab.
Das Detaschement, welches ich vorausschickte,um die Stadt zu besetzen, fand solche schon.um z