Nordwcst ^ 6. Mai» setzt den Zirkel in öffnet ihn bisk k, als dem nächstbc kindlichen WinLstriche in dieser Richtung,und folgt demselben — ohne den Zirkel zu verändern, so daßdessen einer Fuß beständig auf diesem Windstriche und der an-dere auf der Kurslinie ^ bleibt — so weit nach, als manden gemachten Beobachtungen zufolge Meilen gesegelt ist.Diese Länge faßt man in einen andern Zirkel, setzt ihn inbezeichnet den Punkt st und zieht diese Linie — die vorhernicht da war, — mit Bleystift, Tusch, Tinte oder Farbe.Der zweyte Gang stk läuft Ostnordost; man öffnet folglichden Zirkel von st bis ü als dem nächstgelegenen Windstrichein dieser Richtung, folgt mit der einen Zirkelspitze demselbennach, indem man die andere sorgfältig parallel hält, bis mandamit den Punkt 5 erreicht, welchen man mit dem andernin der Länge des zweyten Ganges geöffneten Zirkel mit einemBogen bemerkt hat, und zieht nun wieder eine Linie von stbis k. Auf ähnliche Art fährt man bey jeder verändertenRichtung des Schiffslaufs fort. Dieß wird das Bestek ge-nannt. Die Erklärung, warum von k der Lauf nicht fortgr-sezt ist, ist im beygefügten Wörterbuche bey dem Wort La-viern zu finden.
Aus diesem Verfahren ergiebt sich die linentbehrlichkcit iol-cher Instrumente, wodurch man sowohl die Punkte, von denenman abfährt, und die, wo man sich befindet, als auch die Rich-tung und die Schnelligkeit des Laufs finden könne, weilman sonst nicht wüßte, wo man den Zirkel ansetzen und da-mit fortfahre» sollte.